Bulletin |
BULLETIN 2/2007Inhalt
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Herzlichen Dank an alle Spender
Im letzten Rundschreiben haben wir im Zusammenhang mit der Einforderung des Jahresbeitrages 2007
einen Aufruf für zusätzliche Spenden für unseren neuen Prospekt erlassen. Das Resultat ist
äusserst erfreulich: Es sind ausserordentlich viele Spenderbeiträge überwiesen worden, nämlich
von Fr. 20 bis Fr. 2007! |
CVP will Gaskombi-Kraftwerke verbietenAn ihrer Delegiertenversammlung vom Samstag, 3. März 2007 beschloss die CVP, ein Verbot für den Bau von Gaskombi-Kraftwerken vorzuschlagen. Weiter sollen Elektrogeräte mit Standby-Modus nicht mehr verkauft werden dürfen. |
StandortsucheNachdem sich auch Bundesrat Leuenberger mit neuen Kernkraftwerken anfreunden kann, melden die Gemeindepräsidenten von Däniken und Döttingen bereits ihr Interesse an neuen Kernkraftwerken an. |
Gute Konjunktur
Der tiefe Franken und die starke Weltkonjunktur heizen die Exporte und damit auch
die Industrieproduktion an. |
Stromsparen
Auch in der Schweiz steigt der Stromverbrauch weiter und das viel schneller als erwartet.
Die Stromlücke wird schon erwartet, bevor neue Kernkraftwerke verfügbar sein werden.
Daher sollen Gaskraftwerke gebaut werden.
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Deutsche Kernkraftwerke erneut an der Spitze
www.kernenergie.de |
In Hamburg wird wieder Aluminium produziertWie TaZ-Nord (Niederlassung der Berliner "Tages Zeitung" "TaZ") am 5. März 2007 schreibt, wird in Hamburg wieder Primärlauminium produziert.Das Ende 2005 stillgelegte Hamburger Aluminium-Werk (HAW) wird jetzt von der Essener Trimet Gruppe betrieben. Dank den hohen Alu-Preisen und der erwarteten Nachfragesteigerung sollen bis Ende Oktober wieder 270 Elektrolyseöfen in Betrieb sein. ".... wenn die (Politiker) uns eine Garantie für vernünftige Strompreise in den nächsten 10 Jahren geben, unterschreiben wir sofort eine Standortgarantie.", wird der Bereichs-leiter der Primärproduktion von der als links bekannten Berliner "Tages Zeitung" zitiert. Die hiesige linke "Wochen Zeitung" könnte sich an der Berliner Schwester ein Beispiel nehmen und für vernünftige Strompreise einstehen. "Lieber das AKW vor dem Haus als die Kündigung im Briefkasten!" |
Elektrische Heizsysteme
Für viele Politiker sind elektrische Heizsysteme inakzeptabel. Sie haben dennoch viele
Vorteile, so entsteht kein CO2 (mindestens so lange als bei uns der Strom mit
Wasserkraft und Kernkraft umweltfreundlich produziert wird), auf Tanks und Gasleitungen
kann verzichtet werden, ebenso ist kein Kamin und keine Feuerungskontrolle nötig. |
Transmutation und InzinerationIn der schweizerischen Energiepolitik gilt die Entsorgung radioaktiver Abfälle als (fast) unlösbares Problem und als letzte Bastion unbeirrbarer Kernenergiegegner. Speziell die Lagerung hochradioaktiver und langlebiger Abfälle aus der Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente oder auch die Lagerung ganzer Brennelemente bereitet kopfzerbrechen. Der menschliche Erfindergeist sucht aber auch hier nach Lösungen. Hauptsächlich in Frankreich und den USA wird an der sogenannten Transmutation gearbeitet, an der Umwandlung langlebiger Radioisotope in kurzlebige. In der Regel sollen die langlebigen Isotope durch Neutroneneinfang und anschliessenden Beta-Zerfall in kurzlebige oder stabile Isotope umgewandelt werden. Mit Inzineration (Einäscherung) ist die Spaltung von Transuranen, insbesondere auch Waffenplutonium (PU239) gemeint. Nach Meinung der "Gesellschaft für Schwerionenforschung GmbH" in Darmstadt sind dafür beschleunigergetriebene unterkritische Reaktorsysteme, sogenannte Hybridreaktoren, denkbar. Diese könnten mit einem Thorium-Uran-Zyklus arbeiten, mit Th 232 als Brutstoff, aus dem Uran 233 als Spaltstoff entsteht. Die zu entsorgenden langlebigen Isotope werden beigemischt. Wahrscheinlich kann ein solcher Reaktor mehr Energie erzeugen, als der Betrieb des nötigen Beschleunigers und der Nebenanlagen verschlingt. In Deutschland ist es laut 3 SAT gelungen, das hochradioaktive Isotop Jod-129 durch Bestrahlen mit einem Ultrakurz-Pulslaser in Jod-128 umzuwandeln, das in nur 25 Minuten in das stabile Edelgas Xenon-128 zerfällt. Auch wenn die Entsorgung radioaktiver Abfälle durch Transmutation und Inzineration noch ferne Zukunft ist, darf man hoffen! |
Al Gore und seine StromrechnungWie der "Blick" in seiner Onlineausgabe vom 1. März 2007 schreibt, verbraucht das Anwesen des ehemaligen US-Vizepräsidenten und heutigen Umwelt-Predigers Al Gore über 200 000 Kilowattstunden Elektrizität im Jahr, etwa das zwanzigfache eines normalen Haushaltes in den USA oder gar das vierzigfache eines europäischen. Er bezahlt dafür umgerechnet etwa 20 000 Franken pro Jahr. In den USA wurde 2004 fast die Hälfte der Elektrizität aus Kohle erzeugt. Al Gore ist der Öffentlichkeit aber nicht als CO2-Sünder bekannt, sondern für seinen Einsatz gegen den Treibhauseffekt. Für seinen Film "an inconvenient truth - eine unbequeme Wahrheit" erhielt er zwei Oscars. |
LeserbriefeNun müssen in den Leserbriefen neue Kernkraftwerke gefordert werden. Die "Abstimmung an der Steckdose" muss über die künftige Energiepolitik entscheiden, nicht die Ideologie bestimmter Politiker oder irgendwelche weltfremden Utopien! Die Zeit, als bestehende Kernkraftwerke "verteidigt" werden mussten, ist vorbei! ---
Michael Fehr ---
Michael Fehr ---
Michael Fehr ---
Markus Alder |
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Quellen : Michael Fehr, Tagespresse, Internet, Nuklearforum |
