Die Axpo setzt auf Gas und Atom / |
Markus Alder, Dietikon
Die Axpo setzt auf Gas und Atom / Klimawandel fordert hohen Preis
Tages-Anzeiger Sehr geehrte Redaktion Vor zwei Jahren dachte der abtretende Axpo-Chef Alessandro Sala öffentlich an ein neues Schweizer Kernkraftwerk. Deutlicher ist die Abstimmung an der Steckdose; auch 2004 verbrauchte die Schweiz 1,9 % mehr Strom. Axpo und die anderen Versorger sind gezwungen, über neue Stromquellen nachzudenken. Da die Wasserkraft bereits intensiv genutzt wird und die sogenannten Alternativenergien zu teuer und/oder zu unzuverlässig sind, bleibt wohl nur die Kernenergie. Momentan ist der deutsch-französische EPR der Favorit, aber schon in 20 Jahren könnten auch japanische, chinesische und indische Konkurrenten technisch ebenbürtige Anlagen zu günstigeren Preisen offerieren. Die Rohlinge für die Schwerkomponenten des finnischen EPR werden bereits heute kostengünstig in Japan hergestellt, nur noch die Bearbeitung erfolgt in Deutschland und Frankreich! Weil angesichts der drohenden Klimaänderung weltweit eine grosse Zahl neuer Kernkraftwerke gebaut werden muss, könnte der europäischen Industrie ein gigantischer Markt streitig gemacht werden!
Mit freundlichen Grüssen |
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