Alternativen zum "unsaubersten Weg"? |
Theo Schaub
Alternativen zum "unsaubersten Weg"? Alternativen zum "unsaubersten Weg"?
In der Ausgabe vom 24. Januar der AZ unterstellt Reto Miloni der Elektrizitätswirtschaft
den Anspruch, sie könne mit dem Bau neuer Kernkraftwerke die CO2-Problematik
lösen. Selbstverständlich ist diese Problematik nicht lösbar ohne drastische
Reduktion unserer Verbrennungsmotoren sowie der Öl- und Gasfeuerungen. Aber ein kompletter
Ersatz unserer Kernkraft- durch Gaskraftwerke würde den heutigen Erdgasverbrauch etwa
verdreifachen mit entsprechender Erhöhung des CO2-Ausstosses. Ich bin nicht
Vertreter der Elektrizitätswirtschaft, aber ich schätze die Situation realistischer
ein als Herr Miloni. Vor wenigen Wochen hat er nämlich suggeriert, man käme mit
einer Verdoppelung der Alternativenergien nahe an die Energieproduktion der Kernkraftwerke heran.
Dies ist eine irreführende Aussage, denn die heutigen 8,1% erneuerbare Energien beziehen
sich zum allergrössten Teil auf Wärmeenergie (z.B. Fernwärme 1,8% des gesamten
Endverbrauchs an Energie), während sich die heutigen 8,8% Kernenergie ausschliesslich auf
die elektrische Energie beziehen. |
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