Leukämie bei Kindern |
Peter F. Wider
Leukämie bei Kindern Leukämie bei Kindern
Das Auftreten von Leukämie stellt für die betroffenen Kinder, die Eltern und die Geschwister
eine fast unendlich schwere Last dar, an der schon Familien zerbrochen sind. Es ist darum zu
hoffen, dass die neue Studie dazu beiträgt, die diesbezügliche Forschung zu intensivieren.
Das ist aber auch das einzig Gute daran, denn, obwohl zahlreiche „Experten“ ihr ein gutes
Zeugnis ausstellen, scheint sie statistisch weitgehend schwach zu sein und sie ignoriert
wichtige, frühere Erkenntnisse. Das mögen wohl auch die Gründe dafür gewesen zu sein, dass
die AZ die Berichte sehr differenziert kommentiert hat. Schon 1989 war, nach vielen
vorangegangenen Untersuchungen derselben Art, klar, dass gehäufte Fälle (Cluster) von
Leukämie bei Kindern meist da auftreten, wo grosse Menschenmengen aus einer weiten Umgebung
an einem Punkt versammelt werden. Das sind Grossbaustellen, wie z.B. Ölraffinerien,
Gasterminals an der Nordsee, Einkaufszentren (weltweit, sogar in Neuseeland) und eben auch
Kernkraftwerke. Die Medizin nannte das Problem denn auch damals schon „migrationsbedingt“.
Man vermutete einen eingeschleppten Virus, dem die betroffene Landbevölkerung nichts entgegen
zu setzen gehabt habe, weil sie über einen grösseren Zeitraum mehr oder weniger isoliert gelebt
habe. Es seien denn auch nur Kinder von Einheimischen betroffen gewesen.
Peter F. Wider |
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