Leukämie bei Kindern

Peter F. Wider

Leukämie bei Kindern
im Dezember 2007

Leukämie bei Kindern

Das Auftreten von Leukämie stellt für die betroffenen Kinder, die Eltern und die Geschwister eine fast unendlich schwere Last dar, an der schon Familien zerbrochen sind. Es ist darum zu hoffen, dass die neue Studie dazu beiträgt, die diesbezügliche Forschung zu intensivieren. Das ist aber auch das einzig Gute daran, denn, obwohl zahlreiche „Experten“ ihr ein gutes Zeugnis ausstellen, scheint sie statistisch weitgehend schwach zu sein und sie ignoriert wichtige, frühere Erkenntnisse. Das mögen wohl auch die Gründe dafür gewesen zu sein, dass die AZ die Berichte sehr differenziert kommentiert hat. Schon 1989 war, nach vielen vorangegangenen Untersuchungen derselben Art, klar, dass gehäufte Fälle (Cluster) von Leukämie bei Kindern meist da auftreten, wo grosse Menschenmengen aus einer weiten Umgebung an einem Punkt versammelt werden. Das sind Grossbaustellen, wie z.B. Ölraffinerien, Gasterminals an der Nordsee, Einkaufszentren (weltweit, sogar in Neuseeland) und eben auch Kernkraftwerke. Die Medizin nannte das Problem denn auch damals schon „migrationsbedingt“. Man vermutete einen eingeschleppten Virus, dem die betroffene Landbevölkerung nichts entgegen zu setzen gehabt habe, weil sie über einen grösseren Zeitraum mehr oder weniger isoliert gelebt habe. Es seien denn auch nur Kinder von Einheimischen betroffen gewesen.

Dass die Strahlung der Kernkraftwerke keinen negativen Einfluss hat, zeigt sich schon daran, dass diese Häufungen nur bei sehr wenigen Kernkraftwerken aufgetreten sind. Auch ist darauf hinzuweisen, dass die direkt Betroffenen, die Mitarbeiter, eine im Durchschnitt grössere Lebenserwartung haben, als die Normalbevölkerung. Laut ständiger internationaler Überwachungskommission der UNO hat die Anzahl der Kinder-Leukämie nicht einmal um Tschernobyl herum zugenommen.

Peter F. Wider
Landstrasse 60
5430 Wettingen



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