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Michael Fehr
Zur AKW Debatte Zur AKW DebatteZum Leserbrief „Zur aktuellen AKW Debatte„, SN vom 20.9.08
Wie Sie richtig erwähnen, werden die hoch radioaktiven Abfälle aus Kernkraftwerken sehr lange Zeit haben, bis ihre Strahlung abgebaut ist. Diese Abfälle werden ja in sicheren, unterirdischen Kavernen eingelagert, und in Stahlbehälter eingegossen. Auch Länder, die keine KKW betreiben, müssen Endlager bauen, da radioaktive Abfälle aus Medizin, Forschung und Industrie anfallen. Die aus 40 Jahren Betrieb eines 1000 MW KKWs anfallenden Abfälle sind sehr klein: Schwach – und mittel aktive Abfälle etwa geben nur ein Volumen in der Grösse einer Turnhalle. Die hoch aktiven Abfälle sind vom Volumen her viel kleiner. Die Uranvorräte reichen weltweit mindestens noch 70 Jahre, und die im Meeresgrund vorhandenen Uran Vorkommen über 200 Jahre. Im Niederamt wird ein EPR oder ein SWR 1000 (Siedewasser Reaktor 1160 Megawatt) erstellt werden. Bei der neuen KKW Generation 3 wozu der EPR gehört, (Europäischer Druckwasser Reaktor) wird das Reaktorgebäude mit einer zweiten Betonschale versehen.
In einigen Ländern der Welt steht die Kernenergie vor einer Wiedergeburt, zB. in den USA, wo 18 neue KKW in Bewilligung sind 4 Anlagen sind baureif und 1 KKW (Watts Bar 2) wird fertig gestellt.
Michael Fehr |
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