Michael Fehr
Endlagerung ist technisch gelöst
14. November 2008
Schaffhauser Nachrichten
Endlagerung ist technisch gelöst
Leserbrief zum Thema „Endlagerung ist technisch gelöst“
Zum Artikel „Südranden ein Teil einer Auslegeordnung„, SN vom 8.11.08
Die Schweiz hat radioaktiven Abfall, und dieser muss nach Kernenergiegesetz im eigenen Land entsorgt werden.
Die Standortwahl wird entscheidend sein, aber auch die Sicherheit (zB. Opalinuston) soll erste Priorität haben. Der Standort Wellenberg (NW) sollte eher nicht als Endlager für schwach– und mittelaktive Abfälle in Betracht gezogen werden, da dieser Standort schon zweimal an der Urne gescheitert ist. Die Standorte (Bözberg AG, und Benken ZH) kommen eher in Betracht, da dort alle drei Sorten Abfälle in einem Kombi–Lager entsorgt werden können. Noch einige Angaben zu den Mengen der radioaktiven Abfälle:
Aus dem Betrieb der 5 KKW entsteht nach 50 Betriebsjahren also sehr kleine Mengen an radioaktiven Abfälle, 64000 m3 Volumen das entspricht einem Würfel von 40 m Kantenlänge!
Egal ob die KKW Beznau 1 + 2 ersetzt werden, muss die Schweiz ein Endlager für schwach- und mittelaktive Abfälle bauen. Finnland und Schweden (Olkiluoto, Forsmark) haben bereits Endlager für schwach– und mittelaktive Abfälle in Betrieb, Finnland baut das Endlager für hochaktive Abfälle in Olkiluoto! In den USA wird ein Endlager für hochaktive Abfälle in Yucca Mountain bewilligt und wird 2018 in Betrieb gehen.
Ja zu einem Beznau 3, als Ersatz–Kernanlage für die älteren Reaktoren !
Michael Fehr
Neuhausen
Vorstandsmitglied des Verein zur Unterstützung d. Kernenergie
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