Nein zum Ausstieg aus der Atomenergie ab 2040

Michael Fehr

Nein zum Ausstieg aus der Atomenergie ab 2040
im April 2009
Schaffhauser Nachrichten

Nein zum Ausstieg aus der Atomenergie ab 2040

Mit einer Motion den Ausstieg aus der Kernenergie zu fordern ist sehr einfach. Es wäre interessant zu erfahren, wie sich Herr Wetter vorstellt, die 80% Atomstrom in unserem Kanton durch alternative Energie zu ersetzen. Wer stellt die erforderlichen Quadratkilometer Fläche für Sonnenkollektoren zur Verfügung? (Zurzeit beträgt der Anteil der Solarenergie 0,03%!) Wer lässt sein Land mit Windrädern bestücken, deren Leistung 0MW ist, wenn kein Wind bläst? Wer lässt seine Liegenschaft durch Minergiehäuser ersetzen? Die Probleme bei der Gewinnung von Erdwärme haben sich kürzlich in Basel gezeigt! Wir erleben zurzeit hautnah, dass es politisch unmöglich ist, eine Staumauer (KWO Plus) um einige Meter zu erhöhen, wenn es dort noch ein Blümlein oder Käferlein gibt! So einfach ist es also nicht, die unerschöpflichen regenerativen Energien zu nutzen. Wollen wir unseren Lebensstandard behalten, brauchen wir weiterhin zuverlässige, sichere Kernkraftwerke, die Tag und Nacht Strom produzieren! Das leidige Problem der Endlagerung muss gelöst werden, unabhängig davon, ob weiter Atomstrom erzeugt wird oder nicht!! Ja zu Beznau 3, ein Ersatz- Kernkraftwerk mit EPR (European Pressurized Water Reactor)

Michael Fehr
Neuhausen
Vorstandsmitglied des Verein zur Unterstützung d. Kernenergie



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