Ur-Industrie am Ende

Markus Alder

Ur-Industrie am Ende
12. August 2009
Tagesanzeiger

Ur-Industrie am Ende

Entgegen der Darstellung von Andreas Flütsch sind die Grundstoffindustrien keineswegs veraltet und überflüssig. Der „Tagi“ wird nach wie vor auf Papier gedruckt, das wohl aber grösstenteils aus dem (fortschrittlichen und reichen) Skandinavien stammen dürfte, unsere heutigen energiesparenden und sicheren Autos bestehen zum Grossteil aus (hochfestem) Stahl und auch die hiesige Maschinenindustrie verarbeitet Stähle und Buntmetalle. Macht es Sinn, die Grundstoffindustrien nach Japan und China zu verlagern, um Transporte um die halbe Welt zu verursachen? Die Endverbraucherausgaben für Strom machen über 2% des BIP aus, daher müssen wir als Stimmbürger für erschwingliche und stabile Strompreise kämpfen. Die Schweiz braucht neue Kernkraftwerke, keine Strom-Abzocker an den Börsen und auch keine übertriebenen Subventionen für Alternativenergien.

Markus Alder
Dietikon ZH
Vorstandsmitglied des Verein zur Unterstützung d. Kernenergie



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