Michael Fehr
Atom Ausstieg in Nidwalden
31. Oktober 2009
Neue Luzerner Zeitung
Atom Ausstieg in Nidwalden
Zum Artikel „Nidwalden beschliesst die Ausstiegsinitiative„ In LZ vom 31.10.09
Ich finde es nicht gut, wenn der Kanton Nidwalden aus der Kernenergie aussteigen
will. Da dass geplante Tiefenlager Wellenberg auf grosse Kritik stösst, wurde den
Atom Ausstieg bis in 30 Jahren beschlossen. Der Standort Wellenberg wird kaum
als Tiefenlager in Betracht kommen:
Der Standort in der Zentralschweiz ist nur für schwach – und mittelaktive
Abfälle vorgesehen, es wird eher ein Kombilager für alle drei Sorten
Abfälle bevorzugt. (Benken ZH, Bözberg AG)
Die Transportwege der Radioaktiven Abfälle vom Zwilag (Zwischenlager Würenlingen)
sind relativ weit weg. Daher braucht es diese Atom Ausstiegs Initiative vom
Kanton Nidwalden gar nicht. Oder besser gesagt, es gibt auch heute nichts
besseres als der Nutzung der Kernenergie, den Bau neuartiger KKWs, Z.B.
Flamanville 3 das sich in Frankreich im Bau befindet.
Bei der dritten Generation von KKWs Z.B. dem EPR (Europäischer Druckwasser
Reaktor) der zur Zeit gebaut wird, werden ein Containement von zwei
Betonschalen gebaut, 2 mal 1.20m Beton den Reaktor umschliesst und ein
Rückhalte Becken (Core Catcher), das die Radioaktivität im Innern
des Reaktors Gebäude auffängt.
Trotz den Erneuerbaren Energien Fotovoltaik und Wind wird auch die Schweiz
nicht ohne Ersatz-KKW auskommen. (Beznau - Ersatz)
Michael Fehr
SVP Neuhausen
Vorstandsmitglied des Verein zur Unterstützung d. Kernenergie
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