Tiefenlagerung Gebiet Südranden

Michael Fehr

Tiefenlagerung Gebiet Südranden
22. April 2010
Schaffhauser Nachrichten

Tiefenlagerung Gebiet Südranden

Zum Artikeln „Tiefenlagerung sei unlösbar“ , SN vom 22.4.10

Die gelben Fässer am Strassenrand (vor Beringen) mögen ja durchaus schön sein, leider hat die Organisation klar vergessen, dass gerade für das Gebiet „Südranden“ ein Teil der Abfälle nicht aus KKWs stammt, sondern auch aus der Nuklearmedizin und Forschung! Die Nagra wird den Standort dort auswählen, wo das Tiefenlager für alle drei Sorten Abfälle geeignet ist. Für alle drei Sorten Abfälle sind die Gebiete „Bözberg, Benken“ vorgesehen, das Gebiet „Südranden“ ist nur für schwach – und mittel aktive Abfälle geeignet. In Schweden (Oskarshamm) wird mit dem Bau des Tiefenlagers für hoch aktive Abfälle begonnen, und das mit grosser Zustimmung der Gemeinden. Eine Anmerkung zu den erneuerbaren Energien: Um einen Teil des KKW Mühleberg zu ersetzen, (373 MW) müssen grosse Flächen für die erneuerbaren Energien bereit gestellt werden:

Die erneuerbaren Energien werden zu wenig Strom zur gewünschten Zeit bereitstellen können, um die Stromlücke zu decken (2700 MW fehlen). Das Volk hat zu dem 3 mal Ja gesagt zur Nutzung der Kernenergie, also sollte der Politische Entscheid akzeptiert werden!

Wollen wir unsere Lebensstandard behalten, brauchen wir weiterhin zuverlässige, sichere Kernkraftwerke, die Tag und Nacht Strom produzieren! Das leidige Problem der Endlagerung muss gelöst werden, unabhängig davon, ob weiterhin Atomstrom erzeugt wird oder nicht!! Ja zu Beznau – Ersatz als neues KKW der Dritten Generation, Z B. als EPR (European Pressurized Water Reactor).

Michael Fehr
Neuhausen



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