„Strom schlägt 10% auf“

Markus Alder

„Strom schlägt 10% auf“
17. Juni 2010
Blick

„Strom schlägt 10% auf“

Eine Strompreiserhöhung trifft die Haushalte, aber noch mehr die Industrie und das produzierende Gewerbe. Insgesamt werden gute 2% des Volkseinkommens für die Stromkosten von Haushalten, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung aufgewendet. Höhere Strompreise bedeuten also eine Kaufkraftabschöpfung und für die Exportindustrie eine Verschlechterung der Wettbewerbsposition. Schuld an hohen Strompreisen sind aber nicht allein die „Strom-Barone“, die sich mehrheitlich in öffentlichem Besitz befinden, sondern auch die Gemeinden, welche mitverdienen sowie die teure Förderung von Alternativenergien, die bald einmal zum Fass ohne Boden wird. Die politischen Hindernisse beim Bau neuer Kernkraftwerke führen ebenfalls zu hohen Kosten, die letztlich auf die Preise überwälzt werden.

Markus Alder
Dietikon ZH
Vorstandsmitglied des Verein zur Unterstützung d. Kernenergie



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