„Axpo hebt Energiepreis um 20 Prozent“

Markus Alder

„Axpo hebt Energiepreis um 20 Prozent“
4. Juli 2010
NZZ am Sonntag

„Axpo hebt Energiepreis um 20 Prozent“

Wie die Grafik in der Mitte des Artikels zeigt, sind die Strompreise für alle Kunden heute tiefer als 1991, zeigen jedoch eine deutlich steigende Tendenz. Europaweit wird der Strom knapper, weil seit 1990 zu wenig in neue Kraftwerke investiert wird, entsprechend steigen die Marktpreise. Die Stromkonzerne profitieren davon, als wichtigste Aktionärsgruppe kassieren die Kantone ab. Neben den Gewinnen für die öffentliche Hand sollen auch noch mehr teure Alternativenergien finanziert werden. Auch diese Kosten werden mit Sicherheit auf den Strompreis geschlagen. Weil die Endverbraucherausgaben für elektrische Energie rund 2,2% des BIP ausmachen, bedeutet eine Strompreiserhöhung von 10% auf die Endtarife eine durchschnittliche Kaufkraftverminderung um 0,2%. Eine Strompreisverdoppelung, die von Roten und Grünen zugunsten riesiger Subventionen für ihre Alternativenergie-Klientel gerne gesehen würde, führte zu einer schweren Wirtschaftskrise, da 2,2% der Wirtschaftsleistung zugunsten einer Minderheit abgezogen würde. Höhere Strompreise bedeuten letztlich mehr Inflation. Nötig ist daher der rasche Bau neuer Kernkraftwerke und Zurückhaltung bei Subventionen für Alternativenergien.

Markus Alder
Dietikon ZH
Vorstandsmitglied des Verein zur Unterstützung d. Kernenergie



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