„Satte Gewinne oder faire Preise“

Markus Alder

„Satte Gewinne oder faire Preise“
7. Juli 2010
Limmat-Zeitung / Mittelland-Zeitung

„Satte Gewinne oder faire Preise“

Jahrelang wurde uns vorgerechnet, dass happige Strompreiserhöhungen zur Förderung von Alternativenergien nur eine Tasse Kaffee oder ähnlich pro Tag zusätzlich kosten sollen. Nun führt der liberalisierte Markt zu Preiserhöhungen von 6-20%, welche die Endkunden rund einen Zehntel mehr kosten könnten. Für die Haushalte sind das überschaubare Beträge, die aber in Zeiten stagnierender Löhne nicht willkommen sind. Für die Industrie ist es eine zusätzliche Belastung der Wettbewerbsfähigkeit. Uns wird in Erinnerung gerufen, dass in der Schweiz die Endverbraucherausgaben für elektrische Energie 2% der Wirtschaftsleistung ausmachen. Eine Preiserhöhung um rund 10% kostet uns entsprechend 0,2% Wachstum.

Markus Alder
Dietikon ZH
Vorstandsmitglied des Verein zur Unterstützung d. Kernenergie



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